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"Du musst fühlen, du musst glauben, aber sehen darfst du nie! Wirklichkeit wird immer rauben, was dir schenkte Phantasie."

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"Hast du einen Menschen lieb,
so musst du ihm verzeihn
und nicht hier und da und dort immer Fehler sehn,
sieh mit Liebe und verzeih,
du bist auch nicht fehlerfrei,
denk daran wie oft im Leben
hat man dir wohl schon vergeben."

Rainer Maria Rilke

Aus einem April

Wieder duftet der Wald.
Es heben die schwebenden Lerchen
mit sich den Himmel empor, der unseren Schultern
schwer war;
zwar sah man noch durch die Äste den Tag, wie er
leer war,-
aber nach langen, regnenden Nachmittagen
kommen die goldübersonnten
neueren Stunden,
vor denen flüchtend an fernen Häuserfronten
alle die wunden
Fenster furchtsam mit Flügeln schlagen.

Dann wird es still. Sogar der Regen geht leiser
über der Steine ruhig dunkelnden Glanz.
Alle Geräusche ducken sich ganz
in die glänzenden Knospen der Reiser.
Aus: Das Buch der Bilder



Du wacher Wald, inmitten wehen Wintern
hast du ein Frühlingsfühlen dir erkühnt,
und leise lässest du dein Silber sintern,
damit ich seh, wie deine Sehnsucht grünt.

Und wie mich weiter deine Wege führen,
erkenn ich kein Wohin und kein Woher
und weiß: vor deinen Tiefen waren Türen-
und sind nicht mehr.
aus: Frühe Gedichte



Ich bin zu Hause zwischen Tag und Traum.
Dort wo die Kinder schläfern, heiß vom Hetzen,
dort wo die Alten sich zu Abend setzen,
und Herde glühn und hellen ihren Raum.

Ich bin zu Hause zwischen Tag und Traum.
Dort wo die Abendglocken klar verlangen
und Mädchen, vom Verhallenden befangen,
sich müde stützen auf den Brunnensaum.

Und eine Linde ist mein Lieblingsbaum;
und alle Sommer, welche in ihr schweigen,
rühren sich wieder in den tausend Zweigen
und wachen wieder zwischen Tag und Traum.
aus: Frühe Gedichte



Weiße Seelen mit den Silberschwingen,
Kinderseelen, die noch niemals sangen,-
die nur leis in immer weitern Ringen
zu dem Leben ziehn, vor dem sie bangen,

werdet ihr nicht euren Traum enttäuschen,
wenn die Stimmen draußen euch erwachen,-
und ihr könnt aus tausend Taggeräuschen
nicht mehr lösen euer Liederlachen?
aus: Frühe Gedichte



Johann Wolfgang von Goethe

Nutze deine jungen Tage,
lerne zeitig klüger sein.
Auf des Glückes großer Waage
steht die Zunge selten ein.
Du musst steigen oder sinken,
du musst herrschen und gewinnen
oder dienen und verlieren,
leiden oder triumphieren,
Amboss oder Hammer sein!


Was keiner wagt, das sollt ihr wagen,
was keiner sagt, das sagt heraus!
Was keiner denkt, das wagt zu denken,
was keiner anfängt, das führt aus.



Joseph Freiherr von Eichendorff

Mondnacht

Es war, als hätt der Himmel
Die Erde still geküßt,
Daß sie im Blütenschimmer
Von ihm nun träumen müßt.

Die Luft ging durch die Felder,
Die Ähren wogten sacht,
Es rauschten leis die Wälder,
So sternklar war die Nacht.

Und meine Seele spannte
Weit ihre Flügel aus,
Flog durch die stillen Lande,
Als flöge sie nach Haus.


Ich wandre durch die stille Nacht,
da schleicht der Mond so heimlich sacht,
oft aus der dunklen Wolkenhülle
und hin und her im Tal erwacht die
Nachtigall, dann wieder alles
grau und stille...


Der Morgen

Fliegt der erste Morgenstrahl
Durch das stille Nebeltal,
Rauscht erwachend Wald und Hügel:
Wer da fliegen kann, nimmt Flügel!

Und sein Hütlein in die Luft
Wirft der Mensch vor Lust und ruft:
Hat Gesang doch auch noch Schwingen,
Nun, so will ich fröhlich singen!

Hinaus, o Mensch, weit in die Welt,
Bangt dir das Herz in krankem Mut;
Nichts ist so trüb in Nacht gestellt,
Der Morgen leicht machts wieder gut.





~~~***~~~***~~~

Morgenlied
Georg Christian Dieffenbach

Vorbei, vorbei die dunkle Nacht,
Der helle Tag kommt wieder!
Die Vöglein sind schon aufgewacht
Und singen Morgenlieder.

Wach auf, wach auf, mein Herz auch du,
Und hebe an zu singen,
Dem treuen Gott für sanfte Ruh
Recht fröhlich Dank zu bringen.

Vorbei, vorbei die dunkle Nacht,
Wer mag da länger säumen?
Wenn hell die liebe Sonne lacht,
Langschläfer nur noch träumen.

Frisch ist der Morgen, frisch das Blut!
Mit freudigem Bewegen.
Zur Arbeit frisch und wohlgemut,
Dann fehlt's auch nicht an Segen.

~~~***~~~***~~~

Morgenlied
Georg Christian Dieffenbach

Vorüber ist die dunkle Nacht,
Schon wird's im Osten licht!
Die liebe Sonne ist erwacht,
Scheint mir ins Angesicht.

Es regt sich rings die stille Welt,
Der Himmel bläuet klar.
Schon treibt der Schäfer in das Feld
Der Schäflein muntre Schar.

Die Vöglein loben Gott den Herrn
Mit frohem Lustgesang.
Ich stimme ein von Herzen gern
In ihren Jubelklang.

~~~***~~~***~~~

Morgen
Peter Barth

Wie ein froherwachtes Mädchen steht
blond die Sonne in dem Laubgewühle,
leibgeworden ist die graue Kühle,
Perlentau ist auf das Land gesät.

Wolken lagern rings, getünchte Stühle,
Nebel steigt als frommes Frühgebet,
überm Bruch der scharfe Almwind weht,
schäumend dreht sichs Rad der Wassermühle.

Düfte qualmen aus dem Blumenbeet;
sind sie nicht der Erde Glücksgefühle,
während hell der Tag ins Blaue geht?

Flammen züngeln um das Grün der Bühle,
alle Berge und die fernen Hügel
tragen prächtig breite Strahlenflügel.

~~~***~~~***~~~

Abendlied
Fritz v. Ludwig, 1813-1865

Willkommen, o seliger Abend,
Dem Herzen, das froh dich genießt;
Du bist so erquickend, so labend,
Drum sei mir recht herzlich gegrüßt!

In deiner erfreulichen Kühle
Vergißt man die Leiden der Zeit,
Vergißt man des Mittages Schwüle
Und ist nur zum Danken bereit.

Willkommen, o Abend voll Milde!
Du schenkst dem Ermüdeten Ruh',
Versetzt uns in Edens Gefilde,
Und lächelst uns Seligkeit zu.

~~~***~~~***~~~

Abends
U. Müller

Die Abendglocke schallet
Und mahnt zur Ruh' die Welt
Ein stiller Friede wallet
Hin übers Ackerfeld.

O kehre, sanfter Friede,
In unsrer Hütte ein!
Du sollst in meinem Liede
Dafür gepriesen sein.

~~~***~~~***~~~

Abendstille überall
Fritz Jöde

Abendstille überall,
Nur am Bach die Nachtigall
Singt ihre Weise
Klagend und leise
Durch das Tal.

~~~***~~~***~~~

Mondnacht im Gebirge
Adolf Bube

Ich schritt hinunter vom bemoosten Gipfel
auf jähem Pfade zwischen schlanken Tannen;
die Sonne schien noch auf die höchsten Wipfel,
als tief im Tal schon Nacht und Nebel spannen.

Bald wogten düstre Schleier mir entgegen
und schlugen über meinem Haupt zusammen.
Schwer wollte Angst sich auf das Herz mir legen,
wie Strauch und Baum in Finsternis verschwammen.

Da trat ich aus des Waldes tiefstem Dunkel
und sah den Vollmond hinter breiten Matten.
Schräg ging zur Seite mir im Taugefunkel
auf freier Ebne mein gedehnter Schatten.

Sennhütten hier und dort in schönen Gruppen,
und rings um sie, gelagert auf den Almen,
viel kräft'ge Rinder in gedrängten Truppen,
das Haupt erhebend aus den hohen Halmen.

Die tiefste Ruhe drüber ausgegossen,
kein Menschenlaut und keines Hundes Bellen:
Der mondumhellte Lagerplatz umschlossen
von schwarzem Wald auf sanften Hügelwellen.

Dahinter Gletscherrücken, prächtig schimmernd,
und Bächlein über Felsenschultern fallend,
wie schmale Silberfäden magisch schimmernd,
melodisch in die Täler niederwallend.

Ein süßer Zauber war auf mich gekommen,
Ich wußte nicht, wie meiner Brust geschehen.
Was ich geheim im Mondenlich vernommen,
das wird mir ewig durch die Seele gehen.

~~~***~~~***~~~

Abendglöckchen
Gustav Dietrich

1. Abendglöckchen, die erklingen
Wenn der laute Tag entflieht,
Vöglein, die im Walde singen
Leis' ihr letztes Abendlied;
Blumen, die vertraulich flüstern
Wenn die Wiesen sich verdüstern,
Sind sie wohl auch schlummernd müd,
Sind sie wohl auch schlummernd müd?

2.Ist es um ein leises Sinnen
Von der Jugend Heimatland?
Oder schlingt durchs Herze drinnen
Sich ein stammverwandtes Band?
Flüstern sie nur so einträchtig
Weil die Fluren dunkel, nächtig,
Und der laute Tag entschwand,
Und der laute Tag entschwand?

3.Horch ein Vöglein singt im Strauche
Noch sein letztes Abendlied;
Glockenklang auf Windeshauche
Über Wiesen schlummrig zieht.
Lauter klopft das Herz und bänger,
Es versteht den Waldessänger,
Es versteht ihn und verglüht;
Es versteht ihn und verglüht.

~~~***~~~***~~~

Wie ist doch der Abend so traulich,
wenn friedlich der Tag verschied,
wie singen so herrlich erbaulich
die Vögel ihr Abendlied
die Vögel, die Vögel ihr Abendlied.

Wohin ich auch gehe und schaue,
ist Abendandacht nun.
Ein Schleier senkt sich auf die Aue,
umhüllt alles sanft zum ruh'n,
umhüllt, umhüllt alles sanft zum ruh'n.

Der Mensch sei nun auch zufrieden
und leg sein Tagwerk zur Ruh.
Mahnt ihn doch alles hienieden,
oh Menschenkind bete auch du,
oh Menschenkind, Menschenkind bete auch du.

~~~***~~~***~~~

Mondlicht
Theodor Sturm; Gedichte, Ausgabe 1885

Mondlicht
Wie liegt im Mondenlichte
Begraben nun die Welt;
Wie selig ist der Friede,
Der sie umfangen hält!

Die Winde müssen schweigen,
So sanft ist dieser Schein;
Sie säuseln nur und weben
Und schlafen endlich ein.

Und was in Tagesgluten
Zur Blüte nicht erwacht,
Es öffnet seine Kelche
Und duftet in die Nacht.

Wie bin ich solchen Friedens
Seit lange nicht gewohnt!
Sei du in meinem Leben
Der liebevolle Mond!

~~~***~~~***~~~



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